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Häufige Fragen

Antworten für Nachlasspfleger und Anwälte, und für alle, die unerwartet Post von einem Erbenermittler bekommen haben.

Für Nachlasspfleger, Anwälte und Gerichte

Übernehmen Sie auch Teilaufträge, etwa nur den Kroatien-Teil eines Falls?

Ja, das ist sogar unser häufigstes Modell. Etablierte Erbenermittler und Kanzleien geben uns den Teil ihres Falls, der Kroatien oder den Balkan betrifft. Sie erhalten die Ergebnisse als geschlossene, urkundlich belegte Nachweiskette zurück und führen den Fall selbst weiter.

Wie rechnen Sie ab?

Je nach Fall erfolgsbasiert oder nach Aufwand, das legen wir vor Beginn offen fest. Bei Erfolgshonoraren orientieren wir uns an den branchenüblichen Sätzen. Für klar umrissene Recherche-Teilaufträge (etwa eine Kataster-Klärung) ist eine Abrechnung nach Aufwand meist die sauberere Lösung.

Wie halten Sie uns während der Recherche auf dem Laufenden?

Sie bekommen Zwischenstände in vereinbarten Abständen: welche Spur verfolgt wird, was sie ergeben hat, was als Nächstes ansteht. Sackgassen dokumentieren wir genauso wie Treffer, auch das gehört zur Nachweiskette.

Wie lange dauert eine Erbenermittlung?

Ehrliche Antwort: Es hängt vom Fall ab. Einfache inländische Fälle können in wenigen Monaten abgeschlossen sein, internationale Fälle mit Liegenschaftsbezug brauchen eher 12 bis 20 Monate. Die Branche insgesamt liegt im Schnitt bei rund 3 Jahren pro Fall. Wir nennen Ihnen nach Sichtung der Akte eine realistische Spanne.

Halten Ihre Ergebnisse vor dem Nachlassgericht stand?

Das ist der Maßstab, an dem wir jede Recherche ausrichten. Jede behauptete Verwandtschaft ist mit einer Urkunde hinterlegt, fremdsprachige Dokumente werden beglaubigt übersetzt. Wir liefern keine Vermutungen, sondern eine Kette von Belegen.

Wie halten Sie es mit dem Datenschutz?

Wir arbeiten DSGVO-konform: Daten werden ausschließlich für den konkreten Fall erhoben, nicht an Dritte weitergegeben und nach Abschluss entsprechend den Aufbewahrungsfristen behandelt. In Veröffentlichungen (etwa unseren Fallbeispielen) erscheinen grundsätzlich keine Namen oder identifizierbaren Orte.

Für Erben und Angehörige

Ich wurde von Ihnen angeschrieben. Ist das seriös?

Die Skepsis ist berechtigt und gesund. Prüfen Sie uns: Wir nennen Ihnen den Aktenbezug, das zuständige Nachlassgericht oder den Nachlasspfleger, und Sie können dort unabhängig nachfragen, bevor Sie uns irgendetwas mitteilen. Ein seriöser Erbenermittler verlangt zu keinem Zeitpunkt Vorkasse.

Was kostet mich das als Erbe?

Sie zahlen nichts aus eigener Tasche und gehen kein Risiko ein. Üblich ist ein Erfolgshonorar als Anteil am tatsächlich zugeflossenen Erbe, das erst fällig wird, wenn Sie Ihr Erbe erhalten. Die Höhe steht vorher schriftlich fest. Erhalten Sie nichts, schulden Sie auch nichts.

Warum sagen Sie mir nicht sofort, um welchen Erbfall es geht?

Bis eine Honorarvereinbarung geschlossen ist, ist der Fall unsere Vorleistung: Oft stecken zu diesem Zeitpunkt bereits Monate Recherche darin. Das ist branchenüblich und schützt beide Seiten. Was wir Ihnen immer nennen können, sind die Eckdaten zur Überprüfung unserer Seriosität.

Welche Unterlagen helfen Ihnen weiter?

Alles, was Familiengeschichte dokumentiert: Stammbücher, alte Urkunden, Fotos mit Beschriftung, Briefe, Ahnenpässe, Notizen zu ausgewanderten Verwandten. Auch scheinbar unwichtige Details, ein Ortsname, ein Spitzname, können die entscheidende Spur sein.

Es geht um ein Grundstück in Kroatien. Was ist da anders?

In Kroatien sind Grundbuch und Kataster historisch oft nicht deckungsgleich, Eigentum liegt häufig in Bruchteilen bei vielen Miteigentümern, und Einträge wurden über Generationen nicht fortgeschrieben. Genau auf diese Fälle sind wir spezialisiert: Wir klären, wer heute tatsächlich erbberechtigt ist, und belegen es so, dass deutsche und kroatische Stellen damit arbeiten können.

Ihre Frage war nicht dabei?

Schreiben Sie uns. Sie bekommen eine klare Antwort, keine Textbausteine.

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